Western Digitals tritt mit WD Black SN850 gegen Samsung an

Im Bereich der PCI-Express-4.0-SSDs hingt Western Digital bisher immer etwas hinterher. Jetzt hat WD mit der Black SN850 einen Konkurrenten für die Samsung SSD 980 Pro auf den Markt gebracht.

Der Vergleich

Die neue WD Black SN850 SSD kommt mit einem eigens entworfenem Controller und TLC-Flash-Speicher der bis zu 7 GByte/s und eine Millionen IOPS erreicht raus. Die 1-TB-Variante liest Daten sequenziell mit maximal 7 GByte/s und schreibt mit bis zu 5,3 GByte/s. Die eine Millionen IOPS sollen laut WD bei Zufallszugriffen erreicht werden. Der von Western Digital eigens entworfenen Controller soll laut Marketing WD Black G2 genannt werden und höhere Leistungswerte wie die aktuell erhältlichen PCIe-4.0-SSDs mit Phison-E16-Controller erreichen. Der TLC-Flash-NAND schreibt speicherseitig drei Bit pro Zelle (Triple Level Cells). Die von Samsung kürzlich vorgestellte SSD 980 Pro liest sequenziell 7 GByte/s und schreibt sequenziell 5 GByte/s. Bei den Zufallszugriffen erreicht die Samsung SSD 980 Pro maximal 850.000 IOPS. Damit liegt die WD Black SN850 SSD zumindest hier etwas vorn. Die übrige Konkurrenz Galax (KFA2) und Sabrent stehen mit ihren zweiten Phison-Controller-Generation E18 auch schon parat. Die SSDs wurden von beiden bereits angekündigt, eine Auslieferung erfolgt jedoch noch nicht. Die Leistung der beiden liegen ähnlich der Werte von der Western Digitals WD Black SN850 und der Samsungs SSD 980 Pro.

Verfügbarkeit und Preis

Die neue WD Black SN850 soll noch in diesem Monate zu kaufen sein. Je nach Speicherkapazität unterscheidet sich natürlich der Preis, die 500-GByte-Variante liegt bei ca. 140 Euro, die 1-TByte-Version bei 220 Euro und die 2-TByte-Variante bei um die 500 Euro. Alle ohne Kühler. Eine Version mit eigenem Kühler und RGB-Beleuchtung soll dann Anfang 2021 folgen. Bis dahin sollen Nutzer auf einen Drittanbieterkühler ausweichen, damit eine temperaturbedingte Drosselung bei anhaltender Belastung vermieden werden kann.